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Mercedes-Benz - der strahlende Stern

Wie alles begann: Im Motorsport …

Mercedes-Benz-MotorsportDer Geschäftsmann Emil Jellinek handelte um 1898 mit Daimler-Fahrzeugen. Motorsportinteressiert wie er war, nahm er unter dem Pseudonym Mercedes (der Name seiner Tochter) an Autorennen in Nizza und weiteren Veranstaltungen teil. Vom Rennvirus erfasst, ließ Jellinek 1900 einen leistungsstarken Motor entwickeln. Basierend auf seine Erfolge als Mercedes im Rennsport, wurde die Produktbezeichnung dieses neuen Motors “Daimler-Mercedes”. Im weiteren Verlauf wurde der Motorenname Mercedes auch auf die Fahrzeuge übertragen und etablierte sich fest im Automobilsport.
1926 schloss sich die Daimler-Motoren-Gesellschaft mit ihrem Konkurrenten Benz & Co. Zusammen und wurden zur Daimler-Benz AG. Für die Fahrzeuge ergab sich so der Name Mercedes-Benz, der im gleichen Jahr mit dem eingetragenen Mercedes-Stern-Logo geschützt wurde. Mit dem Mercedes-Benz 220SE, besser bekannt als “Heckflosse”, wurde der Grundstein für den Motorsport gelegt.

… und sonst in der Welt

Ab den 1930er Jahren nahm Mercedes-Benz in der Ober- und Luxusklasse eine absolute Spitzenstellung ein.
1982 begann man, mit dem 190er (“Baby-Benz“), das Angebot nach “unten” zu erweitern. An diesem für MB unteren Preissegment der gehobenen Mittelklasse hielt man fest. Mit der erfolgreichen A-Klasse bewies MB 1997 die Richtigkeit dieser Entscheidung.

A-Klasse - da war doch was …

Die A-Klasse hatte große Probleme bei der Einführung in den Markt, zumal es schon seit Jahren ein Qualitätsproblem bei MB gab, Rückrufaktionen eingeschlossen. Das Stichwort für das Problem der A-Klasse war der “Elchtest”. Dieser Test der Fahrdynamik prüft die Fahrstabilität eines PKWs. 1997 nun bei diesem Test, der von schwedischen Journalisten durchgeführt wurde, kippte ein MB A-Klassen-Model um.
Der Name Mercedes-Benz bekam, wie das Testauto wohl auch, ein paar Kratzer. Doch für alle Einsatzmöglichkeiten, die Zuverlässigkeit brauchen, ist die Marke wie jeher nicht mehr wegzudenken. Die Welt vertraut MB Automobilen bei Rettungs- und Krankenwagentransportwagen sowie Taxi und der Nutzfahrzeugbereich mit seinen Vans, Reisemobilen, Transporter, LKW und Busse ist der deutsche Stern weltweit ein Synonym für höchste Qualität und Langlebigkeit.

Die USA ist seit den ’60ern größter Auslandsmarkt für Mercedes-Benz. Erst Ende der 80er Jahre bekam Mercedes-Benz in Europa mit BMW und später Audi, sowie auf dem US-Markt mit Lexus ernsthafte Konkurrenz. Trotzdem behauptet sich Mercedes-Benz erfolgreich am Weltmarkt und kann 2012 erneut einen Rekordabsatz verbuchen.

Mercedes-Benz und der RennsportMercedes-Benz-Sport

Nach dem bis heute schwersten Unfall des Motorsports 1955 beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans mit 84 Toten beendete MB für 33 Jahre die Teilnahme am Rennsport.
Seit 1988, auch durch den dreifach Sieg in der Gesamtwertung in der Saison 2010, erfuhr MB die meisten Siege aller Hersteller und die C-Klasse ist das erfolgreichste Fahrzeug der DTM-Geschichte. 
In der Formel 1 bildete Mercedes-Benz zusammen mit McLaren seit 1995 das Team McLaren-Mercedes.
Im Geiste der Tradition der Mercedes Silberpfeilen in der 1930er Jahren verbunden, werden heute die MB-Motoren in der Hochburg der Rennwagen- und Motorenbauer in Brackley, England, entwickelt und gefertigt. 1994 kaufte man sich in eine Motorenfirma mit 10-jähriger Erfahrung ein. Nach überaus erfolgreicher Zusammenarbeit übernahm MB 2005 die Firma zu 100%. Aktuell produziert MB je 8 Motoren pro Saison und Fahrer für Mercedes AMG Petronas, für Vodafone McLaren Mercedes sowie Sahara Force India.
Die Ingenieure vollbringen hier die Kunst, die Leistungsstärke und Langlebigkeit der Motoren mit leichten, aber belastbaren Materialien zu kombinieren. Lewis Hamilton, der Weltmeister von 2008, und auch Nico Rosberg dürfen sich auf die Mercedes Neuentwicklung AMG/W04 freuen.
2009 tat sich MB mit dem Rennstall Brawn GP zusammen, die mit den Mercedes Motoren bereits die Fahrer- und Konstrukteurs-WM gewannen. Erstmals seit 1955, nun mit dem Namen Mercedes Grand Prix, hat Mercedes wieder ein eigenes Werksteam und ist nicht länger ausschließlich Motorenlieferant. Hieraus ergibt sich, dass die Partnerschaft mit der McLaren-Group nicht verlängert wird, aber das McLaren Formel 1 Team noch bis 2015 MB-Motoren geliefert bekommt.

Mercedes und Bilstein - Fahrwerke für den Erfolg

Mercedes und Bilstein sind seit 1957 mit der Serienfertigung der ersten Gasdruckdämpfer ein erfolgreiches Team. Die ersten Gasdruckdämpfer nach dem de-Carbon-Prinzip gingen zur Erstausrüstung nach Mercedes-Benz.
Die innovative Zusammenarbeit festigt sich und wächst. Ab 1995 startet Bilstein mit der Entwicklung von elektronisch geregelten Stoßdämpfern. 1998 war es soweit, ADS (adaptives Dämpfungssystem) wurde für Mercedes-Benz produziert. Weiter ging es 2004 mit dem speziell für Mercedes entwickelte passive Dämpfungsverstellsystem DampMatic für die A-Klasse und B-Klasse.
Ein Blick in die Zukunft: Ab 2014 wird die MB Baureihe 205 als erste C-Klasse mit Airmatic Luftfederung geliefert.

Nutzen wir die Möglichkeiten: Perfekte Mercedes SLK oder der C-Klasse machen Bilstein Sportfahrwerke und Gewindefahrwerke noch ein klein wenig perfekter…

Hätten Sie es gewusst?

Die Buchstaben vor der dreistelligen Nummer bedeuten:

W = Wagen (Limousine), früher auch Coupé, Kombi oder Roadster
S = Stationwagon (Kombi)
R = Roadster
C = Coupé
A = Cabriolet
V = Verlängerte Limousine
F = Fahrgestell
VF= Verlängertes Fahrgestell
VV= Pullman-Limousine
CL = Coupé Leicht
X = Geländewagen, SUV, Shooting Brake
T = Tourer

Bezeichnungen für Bauformen

C = Coupé
L = verlängerter Radstand
S = S-Klasse (ursprünglich Sonder-Klasse)
SL = Sport-Leicht
SLC = Sport-Leicht-Coupe
SLK = Sport-Leicht-Kurz
SLR = Sport-Leicht-Rennsport
SLS = Sport-Leicht-Super

 

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Mercedes-Benz

 

 

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