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BMW - Freude am Fahren

BMW-4er-Coupe-F32Seit den ‘60ern steht der Premiumhersteller BMW für komfortable und doch stark motorisierte Fahrzeuge mit sportlichem Anspruch. Legendäre Motorräder, die Lifestyle-Marke MINI für die jüngere Kundschaft sowie Rolls Royce für das Luxussegment runden das Image der BMW-Group heute ab.

Der Anfang

Schon 1923 entwickelte BMW mit dem geballten Know-How aus der Motorenentwicklung für den Flugzeugbau das erste BMW Motorrad, die R32. Dies war neben der Herstellung von Flugmotoren der Start von der Luft auf die Straße.

Nach nur weiteren 6 Jahren ging BMW mit einer Weiterentwicklung des Dixi Kleinwagens, ein Lizenzbau von Austin Seven, in die Serienproduktion.

1932 kam der technisch weiter entwickelte, eigenständige BMW (AM1) auf den Markt.

Ab 1933, obwohl in dieser Zeit der Flugmotorenbau zur Haupt- und der Fahrzeugbau zur Nebensache wurde, brachte BMW dennoch mehrere Neuentwicklungen heraus: BMW 326, 327 und den Roadster 328. Mit diesem Roadster stieg der Autobauer auch erfolgreich in den Motorsport ein (Mille Miglia 1940) und war mit seinen Fahrwerken seiner Zeit voraus.

Nach Kriegsende wurde es für BMW eng. Die Produktionsstätten verteilten sich quer durch Deutschland ( z.B. Eisenach, später Wartburg Produktion) und in München bekam man jahrelang keine Autoproduktion ins Laufen. Motorräder (R24) hielten BMW über Wasser.

Tops und Flops

Es musste dringend eine Produktionsreihe zwischen der kleinen, in Lizenz gebauten Isetta und dem verlustreichen Luxuswagen BMW 502, bekannt als “Barockengel”, entwickelt werden.

Nachdem 1959 die Übernahme zu Mercedes-Benz verhindert werden konnte, kam mit dem Einstieg von Herbert Quandt wieder Kapital für die Realisierung von verkaufsstarken Mittelklassewagen in das Unternehmen. Die völlig neu entwickelten BMW 1500, 1600, 1800 und 2000 wurden zu einem großen Erfolg. 1966, auch nach Festigung der Marke durch die Siege in Rennsport, ging die Image- und Umsatzkurve von BMW mit den N02-Typen 1602, 1802 und 2002 steil nach oben. Gerade die BMW Motoren, 1968 auch die Sechszylinder, überzeugten durch ihren starken und doch ruhigen Lauf.

Von 1970-93 wurde ein neues Kapitel der BMW-Historie geschrieben. Verkäufe bei PKW- und Motorräder und somit die Umsätze explodierten geradezu. Es wurde in den Standort München sowie in mehr oder weniger erfolgreichen Übernahmen von Computer-, Chemie- oder auch Softwarehersteller investiert. Geblieben hiervon ist das Gemeinschaftsunternehmen von BMW und Rolls Royce: Der Kreis zur Luftfahrt wurde hier wieder geschlossen.

Und was war mit Rover?

Der Grundgedanke BMW’ s für all diese Investitionen, sich weltweit mit breiter Produktionspalette aufzustellen sowie Produktionsteile auszulagern, endete bei der Übernahme von Rover Anfang 1994 in einem Tiefpunkt der Firmengeschichte mit knapp 10 Milliarden DM Verlust. Rovers Modellpalette war alt, konservativ und die Qualität dürftig. Die Produktionstätten unmodern und zu klein, der Vertrieb schwächelte.

Letztendlich, auch nachdem BMW 1999 selbst mit dem SUV in den Frontantrieb eingestiegen war, wurde 2000 eine der größten Fehlentscheidungen BMW’s an eine Investorengemeinschaft für 10 englische Pfund verkauft!

Landrover ging an Ford, MINI aber blieb bei BMW als hochwertige Ergänzung zur BMW Produktlinie.

BMW’s Männerwelt - a bisserl was geht alleweil…BMW-M3

Power war immer schon BMW’s Stärke. Bereits 1973 kamen sie als erster deutscher Serien-PKW mit einem Turbolader, den 2002 Turbo, in den Markt. 1987 begeisterte der BMW-Fahrer der M70 Motor des BMW 750 als Zwölfzylinder. Absoluten Kultstatus erreichten im breiten Markt die 3er Serien wie der BMW E36 oder auch der BMW E39 aus der 5er-Serie. Mit der M-Linie gab BMW sein umfangreiches Know How aus der Sportmotorenentwicklung auf die Straße weiter.

BMW - High-Level-Performance durch Ästhetik und leistungsstarke Motoren für Fahrer, die Komfort und Sicherheit durchaus zu schätzen wissen. Weil es immer noch ein wenig besser geht, können Fahrwerke und Sportstoßdämpfer von Bilstein  auch hier noch durch verbesserter Bodenhaftung und Kurvenlage den Fahrspaß optimieren.

BMW heute - Erfolg weltweit

Trotz der unruhigen Vergangenheit mit Aufkäufen, Übernahmen und folgenschweren Fehlentscheidungen ist BMW mit den Marken MINI, BMW und Rolls-Royce ein erfolgreicher, deutscher Premiumhersteller vom Kleinwagen bis zur Luxuslimousine. Der globale Absatz machte BMW durch neue Modellreihen zu einer der Gewinnstärksten Automarken weltweit!

Heute, nach turbulenten Jahrzehnten, sind die Interessen BMW’s immer noch in vielen Richtungen breit gestreut.

BMW-Z4Obwohl 2009 der Formel 1 Motorsport von BMW-Sauber beendet wurde, ist BMW mit ihren Autos und Motoren weiterhin aktiv. DTM, USCC (USA), 24h Rennen und natürlich das Engagement und Talentförderung durch die BMW Sports Trophy (BMW Privatfahrer) sorgen für weltweite Erfolge.

Der Vermarktungsschwerpunkt der Zukunft wird und ist bereits Nachhaltigkeit. BMW hat als einziger Autohersteller in Europa die Anforderungen der ACEA-Selbstverpflichtung zur CO2 Reduzierung erfüllt.

Mit elektrischen Fahrzeugen sowie Senkung im Verbrauch und Emission geht es modern weiter in die Zukunft, wir hoffen ohne auf rassige Ästhetik und purem Fahrspaß zu verzichten.
Warten wir die Entwicklung ab…

Hier geht's zur offiziellen Homepage von BMW

 

 

 

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